Unsere Weinberge:
Wichtig sind nicht die 20 Hektar Land, wovon 18 Hektar mit Rebstöcken bebaut sind, auch nicht der Ausbau des Weingutes, wie er in Zukunft geplant ist. Von grosser Bedeutung ist hingegen die Sorgfalt mit der jeder einzelne Rebstock umhegt wird, das Erforschen alter Techniken, die mit Spitzfindigkeit und modernsten Analysen realisiert werden.
Man sollte einen Spaziergang durch die Weinberge machen. Im Herbst, wenn die Trauben reif und voll von Sonne sind. Im Winter, wenn sich die schwarzen Rebstöcke vom schneebedeckten Boden abheben.
Die Barbera-Traube dunkel und herb, und die Moscato-Traube, freundlich und duftend, anlockend wie eine Sirene. Und, erst seit kurzer Zeit, die Uvalino-Traube, stark, selbstkräftig, wie jemand, der auf eine grosse Vergangenheit zurückblickt, die soeben erst aufgedeckt worden ist.
Das Gras zwischen den Rebzeilen, die Vögel, die von den kleinen Holzhäuschen angezogen werden, der lehmige, kalkhaltige Boden, sieben oder acht Knospen an jedem Rebstock in einem klassischen Guyot, und ringsum die Hügel von Costigliole. Runde, ovale oder hufeisenförmig angelegte Weinberge prägen die Landschaft in einem Design, von der Geschichte kreierte „land-art“.