A Taj ist ein Name von eigenartigem Zauber. Man denkt sofort an ein abgelegenes Dörfchen irgendwo an der Südsee. Dem ist jedoch nicht so. Der Name wurde gewählt weil in der piemonteser Mundart damit ausgedrückt wird, dass ein Ereignis oder ein Gegenstand im richtigen Moment eintritt bzw. zugegen ist. „Wie gerufen gekommen“ würde man in einer etwas veralterten Ausdrucksweise sagen. Und dieser Chardonnay kommt tatsächlich wie gerufen. In der Tat, in Cascina Castlét fehlte ein trockener Weisswein, ein Weisswein mit doppelter Valenz der Internationalität sowie der Autochthonie. Denn der Chardonnay aus der Gegend von Costigliole ist eine jahrhundertealte Tradition, die bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreicht.
Wir haben eine weisse Flasche gewählt, damit der Wein sein volles Licht zum Ausdruck bringt, von Anfang an seine grosse Lebensfreude zeigt, weil er ein wertvoller, jedoch leichter Wein ist, ohne Herbe, ohne Schwere. Er bietet sich zum Trinken an, indem er sofort sein grosses Potential zeigt, das sich mit der Zeit entfaltet.
Auf dem Etikett geht "A Taj" als Mittelpunkt aus einer aus Namen bestehenden Wolke hervor, die mögliche Alternativen hätten sein können. Namen, die von Freunden, Gastronomen, Weinproduzenten, Journalisten vorgeschlagen wurden, die an dem von uns ausgeschriebenen Wettbewerb auf der Suche nach einem passenden Namen teilnehmen wollten. Es sind schöne und weniger schöne Namen, darunter einige gut geeignet, andere weniger geeignet, aber wir haben sie auf das Etikett geschrieben, unter 350 Vorschlägen ausgewählt, denn jeder einzelne Name hebt eine der Merkmale dieses Weines hervor, der aus einer weltweit bekannten Rebsorte gemacht wird, die jedoch – wie das eben in der wunderbaren Welt des Weines so ist – in jeder Gegend eine andersartige Persönlichkeit entwickelt.
Im Sommer, ganz gleich, ob wir nur ein belegtes Brötchen essen oder einen grossen Teller Meeresfrüchte geniessen, A Taj wird uns stets begeistern.